Neuigkeiten aus dem Haus

An dieser Stelle möchten wir Sie über aktuelle Ereignisse in unserer Einrichtung informieren. Das Altenheim St. Elisabeth ist ein lebendiges Haus und es gibt das ganze Jahr interessante oder amüsante Aktionen – mit oder für unsere Bewohner, die Sie vielleicht interessieren.

Hühner auf besonderen Wegen

Die Hühner, die eine Zeit bei uns im Garten ihr Zuhause hatten, haben hier einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Auch wenn die Tiere, die über den Anbieter Chicken on Tour zu uns gekommen sind, St. Elisabeth bereits seit einigen Wochen wieder verlassen haben und nun in anderen Gärten gackern, sind sie in den Köpfen der Bewohner immer noch sehr präsent. Oft wird über sie gesprochen und unsere Bewohnerin Frau Monika Wluka haben sie sogar dazu angeregt, eine kleine Geschichte zu schreiben.

Diese Geschichte, in der unsere Hühner sehr abenteuerlustig sind, können Sie hier lesen. Unser Dank gilt Monika Wluka für die tolle Idee und ihrer Schwester, Claudia Wluka, die die Geschichte aufgeschrieben hat.

Hühnerabenteuer im Westpark


Spiele ohne „Altersgrenzen“

Das olympische Motto lautet „Dabei sein ist alles“ und viele Sportler arbeiten jahrelang hart, um dieses Ziel einmal zu erreichen. Ganz so schwierig sind die Bedingungen im Altenheim St. Elisabeth nicht, wer bei den Spielen ohne Altersgrenzen teilnehmen wollte, konnte einfach mitmachen. Im Garten des Altenheims waren verschiedene Stationen aufgebaut worden, bei denen die Bewohner ihre Geschicklichkeit und Fitness unter Beweis stellen mussten. Vier Teams sind gegeneinander angetreten, gut gekennzeichnet durch verschiedenfarbige Schärpen.

Gewinner waren am Ende alle, denn das eigentliche Ziel der Aktion des Sozialdienstes war: Mit Spaß und viel Bewegung Zeit an der frischen Luft zu verbringen.

Spiele

Besondere Bewohner im Altenheim St. Elisabeth

Ganz besondere „Bewohner“ sind derzeit im Altenheim St. Elisabeth zur „Kurzzeitpflege“ eingezogen: Fünf Hühner leben seit einigen Tagen in einem eigens eingerichteten Stall im Garten der Einrichtung. Und die Fünf sind schnell zu einer echten Attraktion geworden.

Die Hühner sind allerdings nur vorübergehend zu Gast im Altenheim St. Elisabeth, es handelt sich dabei um „Miet-Hühner“ des Anbieters Chicken on Tour, der für einen bestimmten Zeitraum die Tiere interessierten Einrichtungen wie Altenheimen oder Kindergärten zur Verfügung stellt. Frau Silke Wieczorek, Tochter einer Bewohnerin, ist auf dieses Projekt aufmerksam geworden und hat die Tiere für das Altenheim organisiert. Sie sagt dazu: „Meine Mutter hatte als Kind zuhause selbst Hühner und ist immer abwechselnd mit ihren Brüdern in den Stall geschickt worden, um die Eier zu holen. Die Generation der Bewohner kennt eben noch genau diese Erfahrung oft aus früher Kindheit; damals gab es die Eier im eigenen Garten, beim Nachbarn – und nicht im Supermarkt. Diese Erinnerung aufzufrischen, an diese Erfahrungen nochmal anzuknüpfen ist ein Grund – gerade wenn viele andere Erinnerungen verloren gehen.“

Die Erfahrungen mit den Tieren sind durchweg positiv, die Bewohner gehen gerne zu dem Stall, helfen bei der Versorgung oder schauen den Hühnern einfach eine Weile zu. Doch nicht nur die Bewohner haben Freude am Federvieh, auch Besucher des Westparks bleiben immer wieder am Zaun stehen. Hühner in der Stadt sind wirklich nicht alltäglich.

Hühner

Internationaler Tag der Pflege: „Jetzt erst recht!“

Wie war das vergangene Jahr für Menschen, die in der Pflege arbeiten? Wie war es für Menschen, die auf Pflege angewiesen sind? Diesen Fragen geht die LAG Freie Wohlfahrtspflege auf den Grund und möchte zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2021 auf die Leistung der Pflegekräfte aufmerksam machen, denn Pflegekräfte haben in dieser Pandemie herausragendes geleistet! Ein Einsatz, der Anerkennung verdient hat – in der Gesellschaft und der Politik.

Auf der Webseite der Freien Wohlfahrtspflege gibt es viele interessante Informationen und einen Film, der einen kleinen Eindruck vermittelt, wie das vergangene Jahr tatsächlich für die Menschen war, die in der Pflege arbeiten oder auf sie angewiesen sind.

Freie Wohlfahrtspflege

„Das Ungeheur vom Westpark“

Im Rahmen des „St. Elli Quiz“ haben sich unsere Bewohnerinnen Rosemarie Graf, Gerda Güllix, Helma Heide, Anne Krumbach und Ingrid Münch gemeinsam mit Alltagsbegleiterin Ulli Tischer eine spannende Geschichte über ein Ungeheuer ausgedacht, das im Westpark sein „Unwesen“ treibt. So viel sei verraten: Die Geschichte hat ein gutes Ende und wir wünschen viel Freude beim Lesen.

Das Ungeheuer vom Westpark

Westpark

St. Elisabeth grüßt St. Leonhard

Vor Ostern haben unsere Bewohnerinnen und Bewohner viel Post bekommen: Schülerinnen und Schüler des städtischen Gymnasiums St. Leonhard haben Briefe geschrieben, gebastelt und gemalt. Nun geht die Postbox zurück – reichlich gefüllt mit Briefen und Karten, die unsere Bewohner an die Schüler schicken. Wir hoffen, dass sich die Kinder und Jugendlichen darüber genauso freuen, wie sich unsere Senioren über ihre Post gefreut haben.

Ostern2021_Bewohner

Fruchtig-süße Überraschung

Wochenlang haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims St. Elisabeth Fragen aus dem „St. Elli Quiz“ beantwortet, haben dafür unter anderem gezählt wie viele Feuerlöscher im Haus sind und wie viele Bänke im Westpark stehen, haben sich die Brunnen in der Innenstadt angesehen und gerätselt, wie alt die vier Wohnbereichleitungen sind, wenn man deren Alter addiert. Jetzt ist das Quiz, das sich der Sozialdienst von St. Elisabeth überlegt und gemeinsam mit den Alltagsbegleitern umgesetzt hat, vorbei. Die Auswertung läuft, als „Belohnung“ gab es für die Bewohner nun aber schon einmal eine fruchtig-süße Überraschung: Herrliche Cocktails gemixt und serviert von Küchenchef Achim Schaumann.

Das Quiz war eine erste größere Aktion seit Beginn der Pandemie, die die Bewohner Corona-gerecht und doch gemeinsam durchführen konnten. Jeder Wohnbereich hat teilgenommen und mitgerätselt. Während große wohnbereichsübergreifende Veranstaltungen immer noch ausfallen müssen, war das Quiz eine spannende Abwechslung, die die Senioren sehr gerne wahrgenommen haben. Die meisten waren mit viel Elan dabei.

Cocktails

St. Leonhard grüßt St. Elisabeth

Nachdem sie schon Weihnachten zu Stift und Papier gegriffen hatten, um unseren Bewohnerinnen und Bewohnern Briefe und Karten zu schreiben, waren die Schülerinnen und Schüler des städtischen Gymnasiums St. Leonhard wieder fleißig, dieses Mal dürfen sich die Bewohner über viele bunte Oster-Grüße freuen. Zahlreiche Briefe, Karten und Bilder haben unser Altenheim erreicht. Organisiert von Franziska Weber, Lehrerin am St. Leonhard, haben Schüler aus sämtlichen Jahrgangsstufen wieder mitgemacht. Sehr zur Freude der Senioren, für die diese kreativen und einfallsreichen Grüße etwas ganz Besonderes sind. Natürlich wird nun bald von St. Elisabeth ein Paket mit Briefen zurück an das St. Leonhard gehen. Denn die Bewohner möchten den Schülern auch gerne persönlich danken. Wer weiß, vielleicht entstehen auf diesem Weg noch echte Brieffreundschaften…

OStern 2021

Fettdonnerstag im Altenheim St. Elisabeth

Im Altenheim St. Elisabeth wird an Weiberfastnacht normalerweise immer kräftig gefeiert. In diesem Jahr ist aber natürlich alles anders. Aber ganz ausfallen muss Karneval deswegen nicht. Alle Bewohnerinnen und Bewohner haben heute Berliner und Quarkbällchen, die eine Aachener Bäckerei gesponsert hat, bekommen – und wer wollte, auch einen Eierlikör. Die Leckereien wurden auf den Wohnbereichen verteilt – ganz wie es den AHA-Regeln entspricht. Ein Lächeln hatten unsere Clowns trotzdem im Gesicht trotz Maske.

fett

Wechsel in der Verwaltungsleitung

Im Altenheim St. Elisabeth gibt es einen Wechsel in der Verwaltungsleitung. Nach fast 16 Jahren als Chefin der Verwaltung verabschiedet sich Gelinde Deil (links) in den Ruhestand. Die Stelle übernimmt Heike Meusel.

1991 hat Gerlinde Deil ihre Stelle in der Verwaltung von St. Elisabeth angetreten, 2005 übernahm sie die Leitung. Viel ist in dieser Zeit geschehen und vieles hat sich verändert, aber Frau Deil sei immer der sprichwörtliche Fels in der Brandung gewesen, wie Ralf Kaup, Geschäftsführer der ACD und selbst langjähriger Leiter des Altenheims St. Elisabeth, erklärte. Auf sie sei immer Verlass gewesen.

Coronabedingt wurde Frau Deil nur im kleinen Kreis verabschiedet, dennoch wünschen ihr sämtliche Kolleginnen und Kollegen alles Gute für ihren Ruhestand.

Abschied

Ein bisschen Karneval auf den Wohnbereichen

Wäre nicht Corona, dann stünden im Altenheim St. Elisabeth die ersten Karnevalsveranstaltungen an. Doch die Pandemie lässt keine Feiern zu – zum großen Bedauern vieler Bewohnerinnen und Bewohner. Die gute Laune möchten sie sich aber trotzdem nicht verderben lassen und so haben viele von ihnen bunte Clowns und Luftballons gestaltet, die jetzt die Flure im Altenheim verschönern. Auch die Tochter einer Mitarbeiterin hat fleißig mitgebastelt und wünscht den Bewohnerinnen und Bewohnerin mit ihrem Clown viel Gesundheit.

Clowns

Ein Gruß, der Freude macht

Über diesen weihnachtlichen Gruß haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gefreut. Leider ist nicht bekannt, wer sich bei uns für unsere Arbeit bedankt. Aber auch wir möchten Danke sagen: An alle, die uns unterstützen – mit kleinen Gesten, mit Verständnis oder freundlichen Worten. Und wir wünschen allen ein frohes neues Jahr mit viel Glück und Gesundheit!

Gruß

Geschenkgutscheine für Mitarbeiter unterstützen Aachener Geschäfte

Mit Lockdown und dem vorzeitigen Schließen der Geschäfte ist die Frage, was man in diesem Jahr verschenkt, noch schwieriger zu beantworten als in den Vorjahren. Im Altenheim St. Elisabeth hat man sich in diesem merkwürdigen Jahr überlegt, aus der Not eine Tugend zu machen und verschenkt an die rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gutscheine von Aachener Geschäften im Wert von 15 Euro sowie eine Flasche Wein.
Mit diesen Gutscheinen kann nun jeder überlegen, was sie oder er davon gerne haben möchte und unterstützt damit gleichzeitig die lokale Wirtschaft. Davon haben dann trotz Lockdowns und vorzeitigem Schließen der Geschäfte alle etwas.

Gutschein

Pflegebetten auf großer Fahrt

Es war eine lange Reise für die sieben Pflegebetten, die das Altenheim St. Elisabeth dem Pflegeheim St. Spas gespendet hat. Von Aachen ging es mit dem 40-Tonner rund 2000 Kilometer ins nordmazedonische Bitola.

Die Betten wurden in St. Elisabeth nicht mehr benötigt, da im Haus neue Niedrigpflegebetten angeschafft worden sind, die eine bessere Sturzprophylaxe bieten. „Das bedeutet aber nicht, dass die alten Betten nicht mehr zu gebrauchen sind. Sie sind völlig intakt und in einem einwandfreien Zustand“, erklärt Pflegedienstleiterin Doris Szeberenyi. Trotzdem wären diese sieben Betten verschrottet worden, da man hierzulande keine Verwendung mehr für sie hat.

Dank des beherzten Engagements von Josif Cvetkovski, der das Referat Pflege beim Regionalen Caritasverband (RCV) Aachen leitet, haben die Betten nun aber einen neuen Einsatzort.  „Als ich davon erfahren habe, war klar, dass ich versuchen würde, sie nach Nordmazedonien zu bringen, dort werden diese Betten dringend benötigt“, sagt Josif Cvetkovski, der selbst mazedonische Wurzeln hat.

Bis es soweit war, dass die Betten verschickt werden konnten, mussten aber einige Hürden genommen werden. Doch nun sind die Pflegebetten in Bitola angekommen – zur Freude aller Beteiligten.

Betten

Gymnastik in kleiner Runde

In Zeiten von Corona müssen unsere Bewohner leider auf große oder wohnbereichsübergreifende Aktivitäten und Veranstaltungen verzichten. Das bedeutet aber nicht, dass keine Aktivitäten mehr stattfinden. In kleinen Gruppen mit wenigen Teilnehmern lassen sich auch viele Aktionen umsetzen wie zum Beispiel Gymnastik. Was früher in großer Runde im Pavillon stattgefunden hat, wird jetzt mit wenigen Bewohnern – dafür häufiger – auf den Wohnbereichen durchgeführt – mit viel Elan und guter Laune.

Gymnastik