Neuigkeiten aus dem Haus

An dieser Stelle möchten wir Sie über aktuelle Ereignisse in unserer Einrichtung informieren. Das Altenheim St. Elisabeth ist ein lebendiges Haus und es gibt das ganze Jahr interessante oder amüsante Aktionen – mit oder für unsere Bewohner, die Sie vielleicht interessieren.

Backen in der Cafeteria

„Was durftet denn hier so gut?“ Diese Frage stellten am vergangenen Dienstag viele Besucherinnen und Besucher, die das Altenheim St. Elisabeth betraten. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Leckere Pflaumen- und Apfelkuchen sorgten für diesen unwiderstehlichen Geruch, bei dem einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Gebacken, das hat schon Tradition im Altenheim St. Elisabeth, wurde in der Cafeteria, gleich am Eingang der Einrichtung. Die Küche hatte einen mobilen Backofen, Teig und weitere Zutaten zur Verfügung gestellt, verarbeitet wurde das Ganze von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie einigen Helfern.

Und zu tun gab es einiges, Pflaumen und Äpfel mussten erst noch entsteint bzw. geschält werden, der Teig ausgerollt und belegt werden, bevor die Kuchen in den Backofen wandern konnten.

Nachmittags wurden die Kuchen dann auf den Wohnbereichen verteilt – und sie haben so gut geschmeckt wie sie geduftet haben.

backen

Mit dem Flaniermobil durch die Stadt

Eine Runde durch den Park? Einmal zum Markt? Kein Problem mit dem Flaniermobil der Caritas. Die motorgestützte Fahrrad-Rikscha stand den Bewohnerinnen und Bewohnern von St. Elisabeth nun einen Tag lang zur Verfügung und die Bewohner nahmen die Gelegenheit gerne wahr, eine Runde durch die Stadt zu drehen – auch wenn das Wetter an diesem Tag gerne etwas besser hätte sein dürfen.

„Chauffiert“ wurden die Bewohnerinnen und Bewohner von ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten, wie zum Beispiel Katja Wiebe.

Die Idee hinter dem Flaniermobil ist so einfach wie genial: Ältere und nicht mobile Seniorinnen und Senioren können mit dem Flaniermobil ihre Stadt (wieder)erkunden, kommen mit den Piloten ins Gespräch und können auf diesem Weg eine gute Zeit miteinander verbringen. In St. Elisabeth war die Begeisterung groß und eins steht schon fest: Das war nicht die letzte Runde mit dem Flaniermobil.


Holländische Drehorgel sorgt für viel Stimmung

Schon als der große Anhänger, der im Rondell des Altenheims St. Elisabeth vorgefahren war, aufgeklappt wurde, war das Interesse groß. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich vor der Einrichtung versammelt, wohlwissend, was da zum Vorschein kommen würde: Eine Holländische Drehorgel.

Und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt, kaum dass alles aufgebaut war, erklang die Orgel auch schon und spielte bekannte Aachener Lieder wie „Dat es der Lennet Kann“ oder „Wer einmal in Aachen war“. Die Stimmung unter den Bewohnern und Mitarbeitenden war großartig, viele schunkelten oder tanzten zu der Musik – und das bei schönstem Wetter.


Mit viel Spaß und Elan beim Sportfest

Zu wahren Höchstleistungen sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims St. Elisabeth nun aufgelaufen. Beim Bewohner-Sportfest wollten alle ihr Bestes geben und mit ihrer Gruppe gewinnen. Insgesamt drei Gruppen sind gegeneinander angetreten und das Endergebnis war knapp wie selten. Mit nur einem Punkt Vorsprung hat die grüne Gruppe gewonnen, dicht gefolgt von der blauen und roten Gruppe.

Doch eigentlich stand nicht das Gewinnen im Mittelpunkt, sondern der Spaß. Ob der Ball tatsächlich im Hula-Hoop-Reifen landete oder knapp daneben… am Ende waren alle zufrieden. Bei den drei Disziplinen waren Geschicklichkeit und Kraft gefragt, völlig „unvorbereitet“ waren die meisten Senioren dabei aber nicht, denn vieles wird in der wöchentlichen Gymnastikgruppe „trainiert“.

Nachmittags fand dann noch die wohlverdiente Siegerehrung statt. Was auch für viel Freude sorgte.

Sportfest

Sie sind wieder da…

Bevor man sie sieht, hört man sie schon: Das Gackern ist unverkennbar, die Hühner sind wieder zu Besuch. Die Freude über die gefiederten Tiere, die erneut in „ihren“ Stall am Zaun des Altenheims St. Elisabeth eingezogen sind, ist groß – bei den Bewohnerinnen und Bewohnern und auch bei den Mitarbeitenden.

Nachdem die Hühner bereits im vergangenen Sommer für einige Wochen von dem Anbieter „Chicken on Tour“ gemietet worden waren, sind sie nun zurück, wieder gemietet über „Chicken on Tour“. Sie werden für etwa drei Wochen bleiben – und haben in dieser Zeit natürlich viel zu tun, immerhin steht Ostern vor der Tür und die Osterhase benötigt selbstverständlich genügend Eier für das Fest. Dafür erhält das liebe Federvieh aber auch liebevolle Pflege und viel Aufmerksamkeit.

Da die Erfahrungen im vergangenen Jahr so positiv gewesen sind, stand schnell fest, dass man die Aktion noch einmal wiederholen möchte. Viele Bewohner verbinden positive Erinnerungen mit den Tieren, denn für zahlreiche Familien war es üblich, selbst Hühner zu halten. Und das, was früher allgegenwärtig war, ist heute etwas Besonderes, an das man sich gerne erinnert.

Hühner2022

Fit am Smartphone und Tablet

Smartphones und Tablets gehören mittlerweile zu unserem Alltag dazu. Doch die technischen Entwicklungen sind zum Teil rasant und viele, gerade ältere Menschen, können nicht immer mit diesen Entwicklungen Schritt halten. Manche haben Sorge, Fehler zu machen, andere sind einfach überfordert von den vielen Möglichkeiten. Dabei sind die technischen Geräte sehr hilfreich, gerade im Alltag. Und anderes wird einfach vorausgesetzt, wie etwa der Umgang mit der Corona-Warnapp.

Wie man mit Tablet und Smartphone umgeht, lernt gerade eine Gruppe von Bewohnern und Angehörigen im Altenheim St. Elisabeth in einer digitalen Übungswerkstatt. Gemeinsam mit dem Projektentwicklerteam des Quartiers 55+ werden in dieser Übungswerkstatt ganz viele Fragen geklärt: Wie schaltet man ein Tablet überhaupt ein – und wieder aus, wie funktioniert Whats App, wie kann man einen Video-Anruf machen und wie nutze ich den digitalen Busfahrplan, wenn ich mit dem Bus in die Stadt fahren möchte? Es werden aber natürlich auch ganz individuelle Fragen geklärt, die Mitglieder des Projektentwicklerteams des Quartiers 55+ und die Kolleginnen vom Sozialdienst des Altenheims wissen auf viele Fragen die richtigen Antworten.

Finanziert wird das Projekt über den Stadtteilfonds der Stadt Aachen und es werden noch einige Werkstätten stattfinden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, aber ein paar wenige Plätze für Angehörige von Bewohnern sind noch frei. Wer Interesse hat, der sollte sich mit Erika Bley in Verbindung setzten, Tel. 0241-879180.

digital

Schreibwerkstatt in St. Elisabeth

Leben heißt Erinnerung und es ist wichtig, Erinnerungen auch zu bewahren. Doch wie bewahrt man Erinnerungen? Ein gängiger Weg ist es, dies schriftlich zu tun. Doch Schreiben ist gar nicht so einfach, wie schreibt man und was genau möchte man festhalten? Im Altenheim St. Elisabeth findet nun eine Schreibwerkstatt statt, bei der zehn Bewohnerinnen und Bewohner sich regelmäßig treffen, um – unter Anleitung – ihre Geschichten aufzuschreiben. Verschiedene Themenschwerpunkte während der Werkstatt helfen dabei.

Der Sozialdienst von St. Elisabeth macht dies mit Hilfe von Ehrenamtlern möglich. Raymund Elfring, der hier im Haus auch die Leserunde veranstaltet, Walter Zehrer, Steffie Diefenthal sowie Indra Wehner vom Sozialdienst leiten die Runde und geben wertvolle Tipps und Anregungen.

Die Ergebnisse werden gesammelt und sollen bei einer Veranstaltung auch präsentiert werden. Was dabei am Ende präsentiert wird, ist derzeit noch völlig offen, denn das Papier muss sich erst noch füllen.

Schreibwerkstatt

Mit großem Einsatz für das Teddybärkrankenhaus

Es war ein großer Karton, den Julia Gisel gemeinsam mit ihrer Schwester Lena aus dem Altenheim St. Elisabeth mitnehmen konnte: prall gefüllt mit 500 gestrickten Schals für das Teddybärkrankenhaus. Die junge Medizinstudentin war sehr beeindruckt, wie fleißig die Seniorinnen gewesen sind und mit wie viel Liebe die Schals gestrickt wurden. Und – es warten noch mehr Schals darauf, Plüschtieren oder Puppen, die zum Teddybärkrankenhaus mit ihren jungen Besitzern kommen, gute Dienste zu erweisen. Marion Quodbach vom Sozialdienst erklärte, sie habe noch einmal 100 Schals im Büro und es kämen noch mehr dazu.

Tatsächlich lassen sich viele Bewohnerinnen kaum stoppen. Ingrid Münch, Gisela Tröger und Katharina Lieffertz gehören zu den Seniorinnen, die besonders eifrig sind und Schals fast wie am Fließband liefern. Doch auch kleinere Beiträge machen viel aus und die Organisatoren des Teddybärkrankenhauses freuen sich über jeden einzelnen Beitrag.

Mit dem Teddybärkrankenhaus, das vom Uniklinikum Aachen ins Leben gerufen worden ist, soll Kindern die Scheu vor einem Arztbesuch bzw. dem Krankenhaus genommen werden. Die Kinder können mit ihrem Teddybär, ihrer Puppe oder einem anderem Spielzeug zum Teddybärkrankenhaus kommen und der kleine Liebling der Kinder wird dann professionell von Medizinstudenten untersucht und verarztet. Wer Halsschmerzen hat, der bekommt einen Schal.

Dass diese Schals viel Freude machen, sieht man auch an Marions Quodbachs kleinem Enkel. Der junge Mann hat vorab schon einmal die Qualität der Schals geprüft. Test bestanden…


Teddyschals gesucht – St. Elisabeth hilft mit

Da müssen einige Bewohnerinnen im Altenheim St. Elisabeth nicht zweimal gefragt werden: Das Teddybärkrankenhaus kann in diesem Jahr wieder stattfinden und die Veranstalter der Kinderklinik des Universitätsklinikums Aachen suchen noch fleißige Hände, die für die Teddybären der kleinen Patienten kleine Schals stricken. Da helfen viele Bewohnerinnen natürlich gerne mit.

Die Idee ist so einfach wie herzerwärmend: Wenn ein Teddy mit Halsschmerzen oder einer dicken Erkältung zum Teddybärkrankenhaus kommt, bekommt er an der Apotheke einen Schal mit nach Hause, um schnell wieder gesund zu werden.

Es werden noch Helfer gesucht

Wer möchte, kann sich gerne beteiligen und die Strickschals am Empfang abgeben. Eine kleine Anleitung gibt es auch:

    • ca. 10 Maschen aufnehmen
    • Immer zwei rechts, zwei links. Der Faden wird immer für zwei Maschen vor der Nadel und dann zwei Maschen hinter der Nadel geführt.
    • Der Schal sollte etwa 40cm lang werden

» Weitere Informationen

Teddys

Hühner auf besonderen Wegen

Die Hühner, die eine Zeit bei uns im Garten ihr Zuhause hatten, haben hier einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Auch wenn die Tiere, die über den Anbieter Chicken on Tour zu uns gekommen sind, St. Elisabeth bereits seit einigen Wochen wieder verlassen haben und nun in anderen Gärten gackern, sind sie in den Köpfen der Bewohner immer noch sehr präsent. Oft wird über sie gesprochen und unsere Bewohnerin Frau Monika Wluka haben sie sogar dazu angeregt, eine kleine Geschichte zu schreiben.

Diese Geschichte, in der unsere Hühner sehr abenteuerlustig sind, können Sie hier lesen. Unser Dank gilt Monika Wluka für die tolle Idee und ihrer Schwester, Claudia Wluka, die die Geschichte aufgeschrieben hat.

» Hühnerabenteuer im Westpark


Besondere Bewohner im Altenheim St. Elisabeth

Ganz besondere „Bewohner“ sind derzeit im Altenheim St. Elisabeth zur „Kurzzeitpflege“ eingezogen: Fünf Hühner leben seit einigen Tagen in einem eigens eingerichteten Stall im Garten der Einrichtung. Und die Fünf sind schnell zu einer echten Attraktion geworden.

Die Hühner sind allerdings nur vorübergehend zu Gast im Altenheim St. Elisabeth, es handelt sich dabei um „Miet-Hühner“ des Anbieters „Chicken on Tour“, der für einen bestimmten Zeitraum die Tiere interessierten Einrichtungen wie Altenheimen oder Kindergärten zur Verfügung stellt. Frau Silke Wieczorek, Tochter einer Bewohnerin, ist auf dieses Projekt aufmerksam geworden und hat die Tiere für das Altenheim organisiert. Sie sagt dazu: „Meine Mutter hatte als Kind zuhause selbst Hühner und ist immer abwechselnd mit ihren Brüdern in den Stall geschickt worden, um die Eier zu holen. Die Generation der Bewohner kennt eben noch genau diese Erfahrung oft aus früher Kindheit; damals gab es die Eier im eigenen Garten, beim Nachbarn – und nicht im Supermarkt. Diese Erinnerung aufzufrischen, an diese Erfahrungen nochmal anzuknüpfen ist ein Grund – gerade wenn viele andere Erinnerungen verloren gehen.“

Die Erfahrungen mit den Tieren sind durchweg positiv, die Bewohner gehen gerne zu dem Stall, helfen bei der Versorgung oder schauen den Hühnern einfach eine Weile zu. Doch nicht nur die Bewohner haben Freude am Federvieh, auch Besucher des Westparks bleiben immer wieder am Zaun stehen. Hühner in der Stadt sind wirklich nicht alltäglich.

Hühner